Sprechstunden

Unsere Fachärzte stehen Ihnen zur Seite!

Unsere Fachärzte stehen Ihnen bei allen Erkrankungen am Bewegungsapparat mit umfassender Erfahrung in Diagnostik und Therapie zur Seite. Den Bereich der Orthopädie haben wir in die Subspezialitäten des Gebietes aufgeteilt: In der allgemeinen orthopädischen Sprechstunde werden Ihre Krankheiten diagnostiziert und behandelt. 

Bei Bedarf werden Sie dem Spezialisten im Haus zugewiesen. Zu den am häufigsten behandelten Krankheitsbildern gehören akute und chronische Erkrankungen der Lendenwirbelsäule und der Schulter-Nacken-Region sowie Verschleißerkrankungen, insbesondere am Knie- und Hüftgelenk. Daneben behandeln wir auch häufig Verletzungen im Hand- und Sprunggelenkbereich.

Im Bereich der Kinderorthopädie verfügen wir über langjährige Erfahrungen und an die kindlichen Bedürfnisse angepasste Diagnosemöglichkeiten. Speziell für die kindlichen Belange geschulte Therapeuten setzen unter dem selben Dach diese Ergebnisse für Ihre Kinder um.

Als Schwerpunktaufgaben in der Kinderorthopädie haben wir uns der Erkennung, Verhütung und Behandlung von angeborenen oder erworbenen Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates angenommen. Ziel der Behandlung ist es, aktuelle Beschwerden zu beseitigen. Das besonders Anspruchsvolle dieser Aufgabe ist es aber, mögliche Spätschäden im Erwachsenenalter zu erkennen und zu vermeiden.

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen bei der Erkennung und Behandlung der Hüftreifstörung bei Säuglingen. Hierbei können wir auf die Ausbildung und Fortbildung durch den Entwickler der röntgenstrahlenfreien Diagnostik Prof. Graf verweisen. Seit seiner Einführung der Ultraschalluntersuchung am Hüftgelenk des Säuglings sind in Europa die Folgekrankheiten (Hüftdysplasie) in großem Umfang rückläufig. Wichtig ist dabei die Untersuchung in den ersten Lebenswochen durch einen erfahrenen Orthopäden. Im frühen Alter lassen sich Störungen gut per Ultraschall diagnostizieren und therapieren.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Kinderorthopädie-Abteilung liegt bei der Behandlung angeborener und erworbener Erkrankungen der Wirbelsäule etwa der Skoliose, einer Seitverbiegung der Wirbelsäule oder des Kopfgelenk-Induzierte Symmetrie-Störung (Kiss-Kidd) Syndroms.

Wir beraten Sie auch, wenn ihr Kind aus orthopädischer Sicht Hilfsmittel wie Einlagen, Schienen, Rollstuhl benötigt und gewährleisten die Betreuung Ihrer Kinder und Jugendlichen bis ins Erwachsenenalter.

Ist bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß unter konservativer Orthopädischer Therapie kein Behandlungserfolg mehr zu verzeichnen, bieten wir Ihnen operative Lösungsmöglichkeiten an. Dafür treffen unsere in diesem Bereich besonders erfahrenen Kollegen nach sorgfältiger Abwägung zusammen mit Ihnen, die Entscheidung zum endoprothetischen Gelenkersatz.

Ein dauerhafter künstlicher Gelenkersatz (eine Endoprothese) ist notwendig, wenn bei fortgeschrittenen Erkrankungen eine Gelenkzerstörung eingetreten und unter der konservativen Therapie kein Behandlungserfolg zu verzeichnen ist.
Dann muss eine Operation in Erwägung gezogen werden. Es stehen mehrere Operationsverfahren zur Verfügung: Neben der Entfernung der erkrankten Gelenkflächen, der so genannten Resektionsarthroplastik und den „Versteifungs“-Operationen, auch als Arthrodese bezeichnet, zählt der Ersatz des Gelenkes durch eine Prothese aus Metall und/oder Kunststoff (TEP, Totalendoprothesenimplantation) zu den häufigsten Operationen. Der große Vorteil liegt im Erhalt der Gelenkbeweglichkeit.

Endoprothesen am Knie

Mehrheitlich werden so genannte Oberflächenersatzprothesen implantiert. Dabei werden die kranken Gelenkflächen entfernt und durch eine Metalloberfläche ersetzt. Bei diesem Eingriff muss nur verhältnismäßig wenig körpereigenes Gewebe entfernt werden. Daher entspricht das natürliche Bewegungsverhalten des operierten Gelenkes nahezu dem eines Gesunden. Die Prothesen funktionieren durchschnittlich 12 bis 15 Jahre.

Bei ausgeprägten Gelenkzerstörungen und Achsendeformitäten (O- und X-Bein) kommen „achsgekoppelte“ Knieprothesen zum Einsatz. Prothesenober- und unterteil verfügen über lange „Stiele“ und werden miteinander verbunden (gekoppelt). Die Beugung des Gelenkes verläuft daher um einen fixen Drehpunkt. Die Haltbarkeit dieses Prothesentyps liegt bei ca. 10 bis 12 Jahren.

Endoprothesen an der Hüfte

Die herkömmliche Prothese besteht aus zwei Komponenten: dem Hüftkopfersatz (aus Titan oder Metall-Legierungen) mit einem langen Stiel, welcher in den Oberschenkel eingebracht wird und der Pfanne (aus Metall oder Kunststoff).

Bei einem Hüftkopfersatz ohne Stiel spricht man von einer Oberflächenersatzprothese. Diese implantieren wir bei jüngeren Patienten mit guter Knochenqualität. Ähnlich wie am Knie werden die kranken Gelenkflächen sparsam entfernt und durch Metall ersetzt. Vorteil ist, dass wenig Knochen beseitigt wird und so ein späterer zweiter oder dritter Prothesenwechsel erleichtert wird.

Bei einem Hüftkopfersatz mit kürzerem Stiel handelt es sich um eine „Kurzschaftprothese“. Auch diese wenden wir bei jüngeren Patienten an. Ein späterer Gelenkwechsel ist hier leichter durchführbar.

Endoprothesen am Sprunggelenk

Die Implantation von Endoprothesen am Sprunggelenk wird bei sorgfältig ausgewählten Patienten durchgeführt.
Häufiger werden derzeit noch Versteifungs-Operationen durchgeführt. Hier wird das Sprungbein mit dem Schienbein stabil und dauerhaft verbunden. Diese Operation ist im Ergebnis planbarer und sicherer.

Endoprothesen an den Fingern

Hier handelt es sich um Prothesen aus Silikon, die bevorzugt an den Fingermittelgelenken und Fingergrundgelenken eingesetzt werden (Swanson-Prothesen). Ziel ist es, eine schmerzfreie Greiffunktion der Hand zu erhalten oder wiederherzustellen.

Endoprothesen am Handgelenk

Prothesen am Handgelenk haben sich bisher nicht durchsetzen können. Günstiger scheint derzeit die Versteifungs-OP (Arthrodese) zu sein.

Endoprothesen der Schulter

Die Implantation einer Endoprothese am Schultergelenk ist bei einer schmerzhaften Schultersteife erforderlich. Sie wird verhältnismäßig selten durchgeführt. Die Ergebnisse sind oft nicht zufriedenstellend. Wir führen diese Operation daher nicht durch.

Durchführung der Operation

Das Team vom Facharztzentrum MEDICO LEOPOLDPLATZ hat sich auf die Implantation von Knie-, Hüft- und Sprunggelenkprothesen spezialisiert. Die Operationen werden im Humbold-Krankenhaus, im Jüdischen Krankenhaus oder in der Westklinik-Dahlem durchgeführt. Durch die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Abteilungen dieser Kliniken, können wir dort auch Patienten versorgen, die komplementär weitere Erkrankungen, wie zum Beispiel Herzerkrankungen, Zuckerkrankheit sowie weitere orthopädische oder Nervenerkrankungen haben. In sorgfältiger Zusammenarbeit mit Ihnen werden wir den für Sie besten Weg ermitteln. Sie haben dabei die Sicherheit, dass der Arzt die Vorbereitung und Entscheidung, die Operation und die anschließende Betreuung bis zum optimalen Ergebnis mit Ihnen durchführt.
Vor der Operation werden wir mit Ihnen die organisatorischen Einzelheiten ausführlich besprechen. Eine Woche vor der Operation findet nochmals ein intensives Aufklärungsgespräch mit dem Arzt statt. Dabei können Sie Ihre Fragen ausführlich klären.

Dauer des gesamten Aufenthalts

Der stationäre Aufenthalt beträgt gewöhnlich zwischen 8 bis 14 Tagen. Eine Anschlussheilbehandlung dauert meist drei Wochen und ist grundsätzlich empfehlenswert. Der Sozialdienst des Krankenhauses tritt dazu mit Ihnen in Verbindung. Alternativ können Sie diesen Aufenthalt auch mit Ihren Krankenmitarbeitern planen. Wir beraten Sie auch dazu gern.

Ihre Ursprünge hat diese Medizin im alten China. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Gesundheit gleichbedeutend mit dem freien Fluss von Lebensenergie, die in China „Qi“ (sprich: Tschi) genannt wird. Der Mensch bezieht „Qi“ aus dem Wechselspiel von „Yin“ und „Yang“. Diese beiden Kräfte müssen gleich stark sein, um ein gesundes Ganzes zu ergeben. Im Mittelpunkt steht die Auffassung, dass alle körperlichen und psychischen Vorgänge im Menschen einander wechselseitig beeinflussen. Jede Krankheit zeigt eine Störung des inneren Gleichgewichts auf. Das Ungleichgewicht entsteht durch eine Kombination verschiedener Faktoren.

Die Traditionelle Chinesische Medizin bedient sich verschiedener Verfahren: Akupunktur, Kräuterheilkunde, Ergänzung von Mineralien, Diätetik, Verhaltensänderung, um nur einige zu nennen. Die individuelle Therapieform ergibt sich aus der ausführlichen Anamnese nach Kriterien der TCM. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts fand die Chinesische Medizin zunehmend in Europa Anerkennung.

Hier hilft TCM

 

Bei folgenden Erkrankungen ist die TCM nach unseren Erfahrungen Erfolg versprechend:

  • alle Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Rücken-, Knie- und Schulterschmerzen
  • Migräne u. a. Formen von Kopfschmerzen
  • Schmerzen verschiedenster Ursache, z.B. nach Herpes Zoster (Gürtelrose) oder bei Phantomschmerz
  • Hauterkrankungen
  • Allergien
  • Asthma u. a. Atemwegserkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfungszustände
  • entzündlich rheumatische Erkrankungen
  • schlecht heilende Wunden
  • chronische Magenbeschwerden
  • Verdauungsstörungen wie Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
  • Infektanfälligkeit

Anamnese und Diagnostik

Für die Behandlung nach den Regeln der TCM ist die Stellung einer chinesischen Diagnose Voraussetzung. Dafür erheben wir detaillierte Informationen in einer ausführlichen Anamnese in Form eines Fragebogens. Dann vertiefen wir diese Kenntnisse über Ihre Erkrankung in einem ausführlichen Gespräch mit der Ärztin/dem Arzt. Dazu ist z.B. für uns von Belang, ob und wann Sie viel schwitzen, was Sie bevorzugt essen und trinken und wie Sie schlafen. Des Weiteren wird an beiden Handgelenken die Pulsqualität getastet sowie die Zunge diagnostiziert.

Im Anschluss daran wertet die Ärztin/der Arzt alle gewonnenen Informationen aus und erstellt die Diagnose nach den Kriterien der TCM. Danach wird ein Therapieplan festgelegt, in dem die individuellen Punkte für eine Akupunkturbehandlung, Hinweise zur unterstützenden Lebensführung und Ernährung sowie ggf. unterstützende Nahrungsergänzungsmittel vorgegeben bzw. empfohlen werden.

Ziel und Wirkung

Das Ziel der Behandlung nach den Regeln der TCM besteht in dem Bestreben, die gegensätzlichen Kräfte „Yin“und „Yang“ in allen Bereichen wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu bringen. Durch das Setzen der Akupunkturnadeln an ganz bestimmten Punkten des Körpers wird der Energiefluss des „Qi“ beeinflusst. Blockaden werden gelöst oder erkrankten Bereichen Energie zugeführt, die zur Heilung beiträgt. Eine Ernährung, die diese Belange berücksichtigt und eine individuell angepasste Lebensweise wirken fördernd und unterstützend auf den Heilungsprozess.

Das können Sie tun

  • Achten Sie auf ausreichend Schlaf. Das Immunsystem ist in dieser Zeit besonders aktiv.
  • Verschaffen Sie sich Bewegung, besonders die „Kopfarbeiter“ brauchen einen körperlichen Ausgleich etwa durch einen Spaziergang am Abend.
  • Essen Sie regelmäßig, aber nicht übermäßig. Eine warme Mahlzeit am Tag sollte unbedingt dabei sein.
  • Nutzen Sie die Vorteile einer Akupunkturbehandlung.

Kosten

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt und welche Zuzahlung Sie leisten müssen, wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.

Schmerzen sind Begleiterscheinungen verschiedenster Krankheiten. Im Frühstadium oder nach operativen Eingriffen können Schmerzen gut behandelt und gemindert werden. Es gibt jedoch auch Patientengruppen, bei denen eine besondere dauerhafte schmerztherapeutische Versorgung notwendig ist. Dazu gehören chronisch schmerzkranke Patienten:

  • bei denen der Schmerz das Denken und Verhalten grundlegend verändert hat und somit zu einem eigenen Krankheitswert geworden ist
  • bei denen der Schmerz wegen eines nicht heilbaren Grundleidens zum beherrschenden Krankheitssymptom wurde.
 

Behandlungsspektrum

Bei folgenden Leiden ist eine Schmerztherapie Erfolg versprechend:

  • Schmerzen am Bewegungsapparat
  • chronische Kopfschmerzen
  • Gesichtsschmerzen
  • Schmerzen infolge von Durchblutungsstörungen (Ischämieschmerzen)
  • medikamenteninduzierte Schmerzen, das heißt bei Schmerzen, die nach zu häufigem Gebrauch von Medikamenten das Schmerzleiden verschlimmern
  • Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen)
  • sympathische Reflexdystrophien (Morbus Sudeck/ CRPS)
  • somatoforme Schmerzstörungen
  • Tumorschmerzen
 
 

Therapieangebot

Unsere Schmerztherpeuten im Facharztzentrum MEDICO LEOPOLDPLATZ bieten diese Behandlungsverfahren an:

  • medikamentöse Schmerztherapie (Pharmakotherapie)
  • therapeutische Lokalanästhesie, das heißt, die Schmerzempfindung wird in einem örtlich begrenzten Bereich ausgeschaltet
  • psychosomatische Abklärung und Betreuung
  • Stimulationstechniken
  • Koordination und Einleitung von psychotherapeutischen Maßnahmen (z .B. Schmerzbewältigungstraining)
  • Entzugsbehandlung bei Medikamentenabhängigkeit
  • physiotherapeutische Maßnahmen
  • manuelle Behandlungssverfahren
  • therapeutische Leitungs-, Plexus- und rückenmarksnahe Opioidapplikation

„Rheuma“ wird im Volksmund für viele Arten von Gelenkschmerzen oder Gelenkschwellungen verwendet. Spricht der Arzt von „Rheuma“, ist jedoch in aller Regel eine entzündliche Gelenkerkrankung gemeint, welche von der Arthrose (degenerative Gelenkerkrankung, „Verschleiß“, „Abnutzung“) streng unterschieden wird.

Die Rheumatoide Arthritis ist die häufigste rheumatische Erkrankung der Gelenke und kommt in der Bevölkerung mit einer Häufigkeit von 1 Prozent vor. Vom Körper selbst gebildete Antikörper lösen eine Entzündungsreaktion der Gelenkschleimhaut aus. Die überschießende Wucherung der Gelenkschleimhaut führt zur Gelenkzerstörung. Bevorzugt werden Fingergrundgelenke und Handgelenke befallen. Grundsätzlich können aber alle Gelenke betroffen sein. Die Rheumafaktoren im Blut sind nicht immer positiv!

Zum Formenkreis der Rheumatischen Erkrankungen gehören auch der Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans), Gelenkzerstörungen im Rahmen der Schuppenflechte (Psoriasisarthropathie) oder nach Harnwegsinfekten und Durchfallerkrankungen (reaktive Arthritis) und die Borreliose. Hier sehen wir eher einen Befall der Wirbelsäule und der großen Gelenke.

Auch die Gicht sowie verschiedene andere Stoffwechselstörungen (z.B. Eisenspeicherkrankheit) zählen zu den entzündlichen Gelenkerkrankungen. Bei der Gicht führt die Ablagerung von Harnsäure in den Gelenken zu einer Gelenkentzündung, vor allem an Händen und Großzehen.

Diagnose

Bei Verdacht auf eine Rheumatoide Arthritis oder eine andere Erkrankung aus dem Rheumatischen Formenkreis sollte die Vorstellung bei unserem Rheumatologen Dr. med. M. Bräuer erfolgen.
Zur Diagnosestellung sind Blutentnahmen, Röntgenbilder, gegebenenfalls ein Szintigramm (Darstellung entzündlicher Prozesse mit radioaktiven Substanzen) und natürlich eine klinische Untersuchung erforderlich. In unserem Facharztzentrum bieten wir das gesamte Spektrum zur Diagnostik und Therapie der Rheuma-Erkrankungen.

Behandlung

Die Behandlung der rheumatischen Erkrankungen richtet sich zunächst nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Die Rheumatoide Arthritis und andere Formen des Gelenkrheumas werden wir mit einem sog. Basismedikament, z. B. Metotrexat oder Prednisolon, behandeln. Die Wirkung setzt erst nach mehreren Wochen ein. Regelmäßige Blutuntersuchungen sind nach Beginn der medikamentösen Therapie erforderlich, um die Verträglichkeit des Medikaments und den Behandlungserfolg zu überprüfen.

Die Gicht werden wir mit einem harnsäuresenkenden Medikament behandeln. Zusätzlich geben wir Ihnen Informationen zu einer harnsäuresenkenden Ernährung. Bei allen rheumatischen Erkrankungen sollte eine begleitende physiotherapeutische Behandlung erfolgen, um das Einsteifen der Gelenke zu verhindern. Durch Akupunktur können wir die Entzündung reduzieren und den Muskeltonus und die Schmerzen beinflussen. Aufgrund des Andauerns der Erkrankung ist es hier empfehlenswert, wenn sich auch der Patient selbst über seine Erkrankung informiert. Informationsmaterial stellt unter anderem die Rheumaliga zur Verfügung. Weitere Info finden Sie auch unter dieser Internetadresse: .: www.rheumanet.org

Operation bei Rheumatoider Arthritis und anderen Formen des Gelenkrheumas

Sollte die medikamentöse Therapie nicht greifen, kann zunächst eine RSO (Radiosynoviorthese) notwendig sein. Die Gelenkschleimhaut wird mit radioaktiven Substanzen zerstört. Mit einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) kann die Gelenkschleimhaut an Ellenbogen, Sprunggelenk, Schulter, Knie und Hüfte auch operativ entfernt werden. Ist das Gelenk bereits zerstört, kann es versteift werden (sog. Arthrodese). Dieses Verfahren findet bevorzugt an den Fingerendgelenken und am Handgelenk Anwendung. Die zerstörten Gelenkflächen können ebenso entfernt werden (sog. Resektionsarthroplastik). Die hierfür geeigneten Gelenke sind z.B. das Daumensattelgelenk und die Zehengelenke.

Zu den häufigsten Operationen zählt jedoch der Ersatz des Gelenkes mit einer Prothese aus Metall und/oder Kunststoff (Totalendoprothesen-Implantation), vor allem an Hüfte, Knie, Fingermittel- und -grundgelenken (Weitere Details auch unter Endoprothetik).

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